Im Rahmen eines Zugewinnverfahrens muss ein Vermögensverzeichnis erstellt werden. Manachmal besteht Anlaß zur Annahme, dass dieses nicht mit der erforderlichen Sorgfalt aufgestellt wurde. Dann kann verlangt werden, dass der Ersteller an Eides statt versichert, dass er nach bestem Wissen den Bestand so vollständig angegeben habe, wir er nur kann. Sollte sich diese Versicherung als falsch erweisen, handelt es sich um eine falsche Versicherung an Eides statt. Diese ist strafbar. Das Gericht muss im Streitfall jedoch nicht selbst tätig werden und prüfen, ob die Auskunft tatsächlich richtig und umfassend erteilt worden ist.