Soft Law ist tatsächlich ein interessanter Begriff. Er ist in meiner gesamten Tätigkeit bislang noch nicht aufgetaucht.

Bei Wikipedia ist zwar ein Eintrag zu Soft Law vorhanden. Da wird Soft Law definiert als Bezeichnung für nicht rechtsverbindliche Übereinkünfte, Absichtserklärungen oder Leitlinien. Im Gegensatz dazu sei das Hard Law zu sehen, zu dessen Vollzug sich die Beteiligten verbindlich verpflichten. So soll das Soft Law eine weniger strenge Selbstbindung darstellen, wobei dies nicht zwangsläufig Wirkungslosigkeit impliziere. Dann aber: die Bezeichnung als Soft Law wird von verschiedener Seite kritisiert, da es sich genaugenommen nur bei Hard Law um die Kategorie Law handelt.

Ich denke, der Begriff Soft Law wird daher auch in meiner weiteren Tätigkeit nicht auftauchen.