Eine nichtverheiratete Mutter hat gegen den Vater des nichtehelichen Kindes einen Unterhaltsanspruch. Die Höhe richtet sich hierbei nicht nach dem Einkommen des Vaters des Kindes. Die Höhe richtet sich allein nach der Lebensstellung der Mutter. Es gibt hierzu drei Fallgruppen: war sie vor Geburt erwerbstätig, so richtet sich die Höhe nach ihrem vormaligen Einkommen; ist oder war sie verheiratet, so richtet sich die Höhe nach ihren (vormaligen) ehelichen Lebensverhältnissen; bezog sie vor der Geburt Sozialleistungen oder hatte sie noch keine eigene Lebensstellung (z. B. als Schülerin oder Studentin), so gilt ein Mindestbedarf von € 770,00. Eigenes Einkommen der Mutter ist immer von der berechneten Unterhaltshöhe abzuziehen. Dies gilt insbesondere für das Elterngeld.